horizonte ist eine studentische Intiative an der Bauhaus-Universität Weimar.

Ausblicke auf die Architektur gab es schon viele. Und ihre Wirkung ist bekannt. Das ein oder andere Mal haben sie bereits bestehende Vorstellungen revidiert, neu geordnet oder zum Überdenken angeregt. Diesem Perspektivwechsel gilt seit 1992 die Idee der Initiative horizonte. Im Sinne einer Werkschau von Architektur, Kunst und Design werden unterschiedliche Theorien, Objekte und Berichte präsentiert. Die Initiative handelt im Bewusstsein des einst Staatlichen Bauhaus zu Weimar, internationales Denken und Arbeiten zu forcieren. Dabei bindet uns kein architektonisches Programm oder Name sondern allein die Suche nach Neuem und die Freude an der Diskussion des Aktuellen.

horizonte versteht sich als open source und ist nur dem Engagement verpflichtet, neue Perspektiven zu eröffnen. horizonte richtet sich an all die, die nach draußen blicken wollen; an all jene, welche die Ausblicke kennen und das Innere reflektieren mögen; und an die, denen ein Blick aufs Plakat genügt.

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Wintersemster 2013 / 2014
Grenzen
Sommersemester 2013
More than Architecture
Wintersemester 2012-13

Der Duden beschreibt uns den „Architekten“ als „Fachmann, der Bauwerke entwirft und gestaltet, Baupläne ausarbeitet und deren Ausführung einleitet und überwacht“. Gewiss entspricht dies dem gängigen Berufsbild. Insbesondere die akademische Ausbildung an den Architektur-Fakultäten fußt auf jener Rolle des planenden und bauenden Architekten. Doch welcher Beruf ist heute noch so klar umrissen? Wir fragen uns, wie sich das Bild des Architekten sowohl von innen heraus als auch in der Fremdwahrnehmung verändert. Außerhalb der klassischen Disziplin, in Bereichen der Kunst, der Politik, der Stadtplanung oder auch der Literatur finden Architekten scheinbar ihren Platz ohne das Bedürfnis, je ein Haus bauen zu wollen. Kehren sich jene Architekten von der Baukunst ab oder weitet sich lediglich das Feld der Architektur aus? Hans Hollein verstand die Architektur als so eng mit dem Leben verbunden, dass sie sich aus der Wechselwirkung mit der Gesellschaft heraus stets wandelt und neu definiert. Durch den wachsenden Informationsfluss in der westlichen Welt und die Vernetzung mittels neuer Medien können wir die gebaute Umwelt in verschieden kulturellen, politischen oder wirtschaftlichen Zusammenhängen erfahren und vergleichen. Wie verändert sich dadurch der Fokus der Architekten?

Speziell die Vielseitigkeit der unterschiedlichen Stadtwahrnehmungen verlangt nach einem Arbeiten, das verschiedene Disziplinen zusammenführt, um damit der Komplexität urbaner Prozesse gerecht zu werden. So bilden sich beispielsweise Schnittpunkte zwischen Architektur, Urbanistik und Kulturwissenschaft heraus. Neben dieser Vernetzung ist der europäische Markt derzeit von einem Überangebot an Architekten geprägt. Sind Architekten hierdurch gezwungen andere Nischen zu belegen? Wie reagiert die gegenwärtige Architekturausbildung hierauf? In der 2. Ausgabe des Magazins HORIZONTE „How to architecture“ untersuchten wir bereits das kritische Potenzial der Lehre und stellten fest, dass Reflektion über Architekturproduktion und über unsere Profession wichtiger ist denn je. Hinzu haben wir in der 3. Ausgabe "Re-definition" bereits neue Bewegungen in der Praxis aufgespürt. Nun wollen wir erfahren, weshalb der Einzelne sich vom Hausbau entfernt und andere Tätigkeiten aufnimmt. Sei es die Flucht vor der Arbeitslosigkeit, der Drang nach Selbstverwirklichung, das Bedürfnis seine Individualität auszudrücken, das Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesellschaft oder reiner Zufall bzw. Schicksal – was bewegt uns zu MEHR als Architektur?

Angst
Sommersemester 2012

Architektur im Spannungsfeld von Sicherheit und Angst

Vor allem in der sozialpsychologischen Literatur findet sich Angst als Emotion des Subjekts, welche sofort einen Bezug zur Begrenztheit und Beengung aufweist (lat.angustia=Enge).1 So handelt es sich um eine durch ungewisse Empfindungen hervorgerufene angespannte Verhaltens- und Stresssituation (Angst als Disposition u. Zustand) der Furcht, resultierend aus erfahrenen/erwarteten Bedrohungen. Schon Kierkegaard sieht die Angst als eine tiefe spirituelle Unsicherheit in jedem freien Menschen, welche diesen vom Tier unterscheidet2. Angst ist teil unserer Kultur, sie ist eine Triebkraft. Sie ist eine Emotion ohne konkrete Richtung. Durch Sie und das verlangen nach Sicherheit entsteht ein Spannungsfeld welches dauernd neue Produkte hervorbringt. Das Angstgefühl kann überdies durch mannigfaltige Sinneseinflüsse (Musik, Optik, Verhalten) produziert und reduziert werden, sodass sich, gerade in Bezug auf die Architektur, eine zweiseitige Betrachtungsweise ergibt.3 „Nun befasst sich ja kaum eine kulturelle Praxis derart mit der Besänftigung von Ängsten, der Bannung von Gefahren und der Gewährleistung von Sicherheit wie die Architektur. Bauen steht für Obhut, Schutz und Gefahrabwehr.“

Schon die Uhrhütte als erste gebaute Behausung ist Symbol für diese Entwicklung. Sie ist gleichzeitig Zufluchtsort und Heimat unserer Ängste.Auch mit der Bannung vieler Gefahren vor allem in unserer westlichen Welt stellt sich die Angst nicht ein. „Das uneingestanden Kriegerische der Kultur hat eine Begleiterscheinung namens Paranoia. Der Verfolgungswahn von Individuen und Kollektiven gründet im Glauben, man selber sei „gut“, weil das eigene „Böse“ auf andere projiziert wird. Die Kultur einer paranoiden Gesellschaft ließe sich als das Produkt ausbleibender Gefahren und als erfolgreiche Konstruktion imaginärer Ängste schildern, die an die Stelle realer Bedrohungen getreten sind.“5 So verfolgen uns, unsere durch eine Kultur der Bedrohung geprägten Ängste, weiterhin in all unseren Lebenslagen und sind mitbestimmend für Innovationen, Entwicklungen, Prozesse und Vorgehensweisen. Und das auch in der Architektur. Zu dieser besteht ein enges Band, welches heimelig = Sicherheit und unheimlich = Angst verbindet und somit untrennbar von einander, die Bedingung stellt, sich diesem Bewusst zu sein. Architektur ist ein Mittel gegen Ängste aber auch ein Auslöser für sie. Der Architekt erhält somit die zwischenliegende Position inmitten einer bewussten Steuerung von Reduktion und Schöpfung (situative Anregungseffekte) von Ängsten.6 Hierbei wird eine Differenzierung zwischen den Formulierungen einer „Architektur der Angst“ und der „Angst der Architektur“ unabdingbar.
Fetisch
Wintersemester 2011-12

„Was ist ein Fetisch? Etwas, das für sich genommen nichts, sondern bloß die leere Leinwand ist, auf die wir irrigerweise unsere Phantasien, unsere Arbeit, unsere Hoffnungen und Leidenschaften projiziert haben.“ - Bruno Latour in "Die Hoffnung der Pandora"

Der Begriff des Fetischs ist innerhalb seiner traditionellen Begriffsdefinitionen zunächst polyvalent beschrieben. Ob als Versatz, Verzerrung, Projektion, Profilierung, Substitut oder Stigmata - grundsätzlich handelt es sich um eine übersteigerte und selbstbezogene Beziehung zu einem Objekt, in der Wirklichkeit und Vision miteinander verschmelzen. Auch wenn sich das Phänomen offenbar nur mühsam vermitteln oder gar teilen lässt - Fetisch reizt. In den stark visuell geprägten Disziplinen der Kunst, des Designs und der Architektur - und in stetiger Wechselwirkung zu seinen Repräsentationsmedien - steckt er vermutlich zumeist unbewusst die Grenzen des Tabuisierten kontinuierlich neu ab. So wirkt er auch erweiternd für die Disziplinen, ohne dabei jedoch das „Rationale“ und „Andere“ völlig aufzulösen. In Relation zum jeweiligen diskursiven Subjekt (bzw. Feld) wirkt der Fetisch somit als geistiger Katalysator - ermöglicht gewissermaßen die heimliche Etablierung von zuvor Unterdrücktem.

Auf der Suche nach „Architekturen des Verdrängten“ besteht vielleicht eine Möglichkeit zu erklären, was sich zunächst einer ausführlicheren Beleuchtung entzieht – denn die Wechselwirkung zwischen Raum und Fetisch könnte sich schließlich als zweifellos fruchtbar offenbaren: Wenn Raum die Leinwand bilden würde, versähe z.B. der Fetisch wiederum die Architektur mit metaphysischen, atmosphärischen, wenn nicht sogar sakralen Attributen und ließe es somit nicht als leeres Objekt erscheinen, wodurch die Bedeutung psychologischer Erscheinungen innerhalb der Architektur kenntlich gemacht würde. Könnten in Anbetracht der ästhetischen und atmosphärischen Aufladung zeitgenössischer Renderings und der verführenden Gestalt ihrer gebauten Pendants, dem Fetisch selbst auch schöpferische Eigenschaften zugesprochen werden – zumal diese durch ihre allgegenwärtige Kommodifizierung inzwischen schon zum Alltagsgebaren der Architekten gehören? Wie viel Liebe zum Beton, Verehrung parametrischer Heilsversprechen und Beschwörung der Geister der Moderne lässt sich noch mit professioneller Libido erklären? Ob Gemeindehaus oder Geisterschloss- Technotempel oder Bioblob - Darkroom oder Gartenlaube - horizonte sucht in diesem Wintersemester nach Schlaglichtern im Unterholz der Architektur und wagt zudem den analytischen Hochseilakt. Mit dem Ziel, Abgründe zwischen Tabu und Mode, Exil und Entertainment zu vermitteln, suchen wir nach Antworten auf die Frage, wie sich der Raum durch den Fetisch enttarnen lässt.
Building matters
Sommersemester 2011

Die Architektur fügt sich seit ältester Zeit in die Ordnung logischer Formen, die im Wesen eines jeden Stoffes ruht. Das heißt, jedes Material kann nur in den Grenzen seiner organischen und technischen Möglichkeiten Verwendung finden.

Raimund Abraham, Elementare Architektur

Die fulminante Entwicklung moderner Technologien eröffnet heute nahezu unbegrenzt neue Möglichkeiten, sowohl was eben diesen Prozess architektonischen Schaffens angeht, als auch in Bezug auf die verwendeten Materialien. Diese sind als letztendliche Schnittstelle zur Wirklichkeit in ihren Eigenschaften und Potenzialen nahezu beliebig manipulierbar geworden: die Grenzen der organischen und technischen Möglichkeiten eines Baustoffes verschieben sich mit rasanter Geschwindigkeit und ermöglichen so die Realisierung und Materialisierung radikaler Konzepte, welche, einst undenkbar, zunehmend die Gestalt zeitgenössischer Architektur prägen. Entgegen dieser Tendenz ist gleichzeitig eine Rückbesinnung auf traditionelles Handwerk, in der Realisierung wie auch im Entwurf, zu beobachten.

Wodurch ist diese Architektur noch kontextuellen und konstruktiven Limits ausgesetzt und wie manifestiert sich zeitgemäße, materielle Architektur? Kann der architektonische Entwurf heutzutage weiterhin als ein Wechselspiel zwischen Handwerk, Material und Kontext verstanden werden, wie einst Gottfried Semper schrieb? Welchen Einfluss haben neuartige Entwurfswerkzeuge auf Projekte?

Horizonte wird in diesem Semester der Frage nach den Grenzen und Möglichkeiten der Architekturproduktion nachgehen, um mit diesem Ansatz einen Beitrag zur Betrachtung materieller und konstruktiver Methodik unserer Zeit liefern.

Re-Definition
Wintersemester 2010-11
Wir müssen heute sogar mit den Ideen Ungeborener, mit Erfindungen rechnen, die noch gemacht werden müssen, die sich heute noch nicht einmal erahnen lassen, um die bevorstehenden Probleme zu beherrschen. Doch Ideen und Erfindungen werden kommen, wenn man die Vorraussetzungen dafür schafft und wenn man ohne Unterlass nach ihnen sucht. schrieb Frei Otto 1962 unter dem Titel Bauen für morgen? Die Architektur auf der Suche nach neuen Wegen. In Anbetracht sich wandelnder Voraussetzungen und Aufgaben muss sich Architektur stets neu finden und ausrichten. Diese Neuausrichtung architektonischen Entwerfens folgen dabei immer auch einer gesamtgesellschaftlichen Umorientierung. Wandelnde Prämissen zeigen sich beispielsweise in Veränderungen der verfolgten Ansätze, von der Betonung des Genius Loci über das Bildhafte in der Architektur bis hin zum Atmosphärischen. Stetige Reflexion und Neuausrichtung sind nötig, um die Rolle des Architekten zu aktualisieren.

Welche neuen Herausforderungen sind heute zu bewältigen? Auf welche Art und Weise müssen sich Architekt und Architektur neu definieren? Was bedeutet das für die zeitgenössische Architekturproduktion? Diesen Fragen haben wir uns in den letzten beiden Semestern unter den übergeordneten Zielstellungen der Nachhaltigkeit (Design/Response/Ability) und der Vermittlung (How to architecture?) zu nähern versucht.

In wiefern lässt sich jedoch umgekehrt, aus der Betrachtung der zeitgenössischen Architekturproduktion, auf eine übergeordnete Zielstellung schließen? Die Reihe Redefinition. Architektur auf der Suche nach neuen Wegen konzentriert sich auf die Fähigkeit des Architekten, existierende (architektonische) Probleme neu zu interpretieren, um gleichzeitig neue Antworten zu formulieren und neue Lösungen vorschlagen zu können. Unter diesem Ansatz soll die Reihe einen Beitrag zur diskursiven Untersuchung des architektonischen Themas unserer Zeit liefern.

How to Architecture?
Sommersemester 2010

Mit einer Diskussion um die Profession des Architekten und seine Ausbildung reiht man sich zwangsläufig in einen Diskurs ein, der annähernd so alt ist wie der Beruf selbst. Die Schulen der verschiedenen Epochen bewegen sich dabei zumeist zwischen den beiden klassischen Modellen der Beaux-Arts-Bewegung auf der einen und einer technisch-wissenschaftlichen Ausbildung auf der anderen Seite. Die Betrachtung des historischen Kontexts führt zur Frage nach den Leitbildern und weiter zu den Denkschulen der jeweiligen Zeit. Wo aber steht die Ausbildung heute? Welche Leitbilder haben heute (wieder) Gültigkeit und welche Modelle verlangt die Zukunft? Und was eigentlich sollten wir als Studenten für unser Studium fordern?

Es scheint in einer globalisierten Welt nicht (mehr) möglich, den sich stellenden Problemen mit einem einzigen Konzept zu begegnen. Derzeit populäre Ansätze können das Versprechen einer ganzheitlichen Lösung nur begrenzt halten. Die Universität als Ort der Lehre und des Diskurses scheint hierbei ein größeres gesellschaftliches Problem widerzuspiegeln. So ist das klassische Meister-Schüler-Verhältnis als persönliche Beziehung und Wertegefüge zunehmend einer unbegrenzten Zugänglichkeit zu Informationen in einer medialen Massengesellschaft gewichen. Inwieweit also sehen wir uns im universitären System heute überhaupt noch als Schüler einer gewissen Idee oder Utopie? In der Meinung einiger Kritiker wie Peter Eisenman, haben sich Architekturstudenten zu passiven Konsumenten entwickelt.

Stellungnahme oder Haltung aber wird heute nur noch selten eingefordert, eine Selbstreflexion über unsere Rolle als Gestalter der Umwelt ist gerade deshalb vonnöten. „Die Architekten, denen es nicht gelingt, eine theoretische Perspektive ihrer Arbeit zu formulieren, sterben jung, verlieren ihre Entwicklungsmöglichkeiten.“ konstatiert Alejandro Zaera-Polo und formuliert damit auch eine Kritik der Ausbildung, die der Reflexion keinen Raum gibt und es versäumt, die Frage nach dem zentralen architektonischen Thema der Zeit zu beantworten.

Es gilt also, die Methodik von Ausbildung und Architekturvermittlung vor dem Hintergrund einer veränderten fachlichen und gesellschaftlichen Landschaft zu diskutieren. Das alte Verhältnis von Theorie und Praxis als parallele Disziplinen ist zu hinterfragen. Mit Blick auf William H. Whytes »The Last Landscape« tritt dabei neben der fachimmanenten Diskussion vor allem der Dialog zwischen den Bedürfnissen und Wünschen der Öffentlichkeit und dem spezifischen Wissen der Architekten und somit die Frage nach der Rolle des Architekten im gesamtgesellschaftlichen Diskurs in den Vordergrund.

Design / Response / Ability
Wintersemester 2009-10

In gleichem Maße wie Architektur Produkt menschlicher Kultur ist, prägt oder beeinflusst die gebaute Umwelt Verhaltensweisen, Gewohnheiten und soziale Entwicklungen. Diesen Zusammenhang zwischen Gesellschaftsstrukturen und dem räumlichen Ordnungssystem der Siedlungen deutete der Anthropologe Claude Lévi-Strauss während seiner Untersuchungen in den Urwäldern Südamerikas. Auf der Suche nach der ursprünglichen Kultur überhaupt besuchte er verschiedene Völker in der Region und studierte deren Lebensgewohnheiten. Einige seiner Ergebnisse zeigten, wie die spanischen Konquistadoren mittels gezielter Eingriffe in die Siedlungsstrukturen das gesamte gesellschaftliche Gefüge zerstörten und damit den Weg für die großflächige Missionierung ebneten.

Vor diesem Hintergrund kommt der Rolle des Architekten als ein maßgeblicher Gestalter der Grundordnung des menschlichen Zusammenlebens besondere Bedeutung zu. Seine Expertise hat an der Entwicklung der gebauten Umwelt wesentlichen Anteil. Damit einher geht die Verantwortung des Architekten nicht nur gegenüber seinem Werk, sondern auch der Gesellschaft zu der dieses Werk einen Beitrag leistet. Die wachsende Wahrnehmung der globalen klimatischen Veränderung zeigt beispielhaft, wie sich ein Problem, das in den 80er Jahren nur von wenigen Experten untersucht und thematisiert wurde, heute Einfluss auf jedes Bauvorhaben ausübt.

Mit einem solchen Wandel ändern sich auch die an den Architekten gestellten Ansprüche. Zunehmend ist er gefordert, immer mehr Aspekte anderer Disziplinen sowie die Aufgabe von Architektur in der Gesellschaft zu beachten. Im Gegensatz dazu lässt sich jedoch feststellen, dass sich die Architektur seit jeher dort rasant entwickelt, wo sie auf autokratische Strukturen trifft. Dem Anspruch umfassenden gesellschaftlichen Bewusstseins gegenüber steht offensichtlich eine Reihe von Entwerfern, die sich fern ab von politischen und sozialen Fragen auf architekturimmanente Aufgaben konzentrieren wollen.

Ob interdisziplinäres Denken im Sinne einer über konkret architekturbezogene Aspekte hinausgehenden Verantwortlichkeit tatsächlich unabdingbar ist und alles Andere dem entsprechend eine grobe ethische Fahrlässigkeit darstellt, ist zu beweisen. Letztlich stellen sich zwei Fragen. Wie viel Verantwortung trägt die Architektur tatsächlich gegenüber der Gesellschaft? Und wie viel Verantwortung kann und muss sie vertragen, ohne das produktives Schaffen und Handeln verunmöglicht werden?

Das Unfassbare
Sommersemester 2009

Viele Eigenschaften von Architektur lassen sich mit funktionalen Anforderungen und physikalischen Größen genau beschreiben. Aber gibt es darüber hinaus nicht etwas, dass einen Ort zum Besonderen und andere zum Gewöhnlichen werden lässt?

Der Suche nach dem Verbindungsstück, welches sich zwischen der menschlichen Wahrnehmung und der Materialität verortet, eben jenem wahrgenommenen aber nicht bestimmten "Unfassbaren" messen einige Architekten seit jeher eine übergeordnete Rolle bei. Ihr Bestreben ist es, der Architektur ein über die Mittel der profanen Beschreibung hinausgehendes Wesen zu verleihen. Peter Zumthor fragt in seinem Aufsatz "Atmosphären", was es ist, das uns an einem Bauwerk berührt, uns ergreift und "eine derart schöne, selbstverständliche Präsenz" hat. Die Architektur ist laut Schelling zu Raum erstarrte Musik, für Le Corbusier ist sie das großartige und korrekte Spiel der unter dem Licht versammelten Körper. Das "Unfassbare" lässt sich dabei nicht nur auf den architektonischen Raum reduzieren. So hebt etwa die Romantik den Genius Loci der inszenierten Landschaft hervor.

Nimmt man diese Phänomene nicht nur als Resultat vereinzelter genialer Schaffenskraft an, sondern als Ausgangspunkt, ließe sich Architektur dann auch von diesen Überlegungen ausgehend denken? Kann das "Unfassbare", welches über die statischen, funktionalen und kulturellen Notwendigkeiten von Architektur hinausgeht nicht nur a posteriori als Begründung sondern von vornherein als entwerferische Haltung entwickelt werden?

Gemeinsam mit Architekten, Künstlern, Lichtdesignern, Landschaftsarchitekten und Bühnenbildnern wollen wir mehr über Atmosphäre, Stimmung, Aura, Licht und Schatten, Schönheit und Eleganz herausfinden. Vorträge, Diskussionen und Workshops werden die Medien sein, das "Unfassbare" die Botschaft.

Eastern Horizons
Wintersemester 2008-09
Sommersemester 2008
Wintersemester 2007-08
Sommersemester 2007
Wintersemester 2006-07
Sommersemester 2006
Wintersemester 2005-06
Sommersemester 2005
Wintersemester 2004-05
Sommersemester 2004
Wintersemester 2003-04
Sommersemester 2003
Wintersemester 2002-03
Sommersemester 2002
Wintersemester 2001-02
Sommersemester 2001
Wintersemester 2000-01
Sommersemester 2000
Wintersemester 1999-00
Sommersemester 1999
Wintersemester 1998-99
Sommersemester 1998
Wintersemester 1997-98
Sommersemester 1997
Wintersemester 1996-97
Sommersemester 1996
Wintersemester 1995-96
Sommersemester 1995
Wintersemester 1994-95
Sommersemester 1994
Wintersemester 1993-94
Sommersemester 1993
Wintersemester 1992-93
horizonte
Grenzen
Ausgabe 08

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Die Beiträge der 8. Ausgabe von HORIZONTE — Zeitschrift für Architekturdiskurs beschäftigen sich alle auf ihre ganz eigene Art mit dem Begriff der Grenze. Während die Arbeit von Architektinnen und Architekten nicht nur Grenzen generiert, befindet sie sich selbst in einem Geflecht unterschiedlicher Begrenzungen. Planungsgesetze, materialimmanente Eigenschaften, technologische Entwicklungen, kulturelle und kommunikative Hindernisse beeinflussen das architektonische Schaffen. Eine Grenze verursacht naturgemäß Widerstände, sie vermag aber auch, einer Ausuferung ins Bodenlose entgegenzuwirken. Die neue Ausgabe von HORIZONTE geht entlang existierender Grenzen und präsentiert mit utopischen Visionen Versuche der Grenzüberschreitung

More than Architecture
Ausgabe 07

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Dieses Phänomen, das Hans Hollein bereits 1967 in seinem Text „Alles ist Architektur“ beschreibt, lässt sich nur zu gut auf die heutige Zeit übertragen. Architekten finden ihren Platz in den verschiedensten Bereichen unserer Um-«Welt»: Ob im politischen Raum oder in politischen Positionen, im World Wide Web oder in den Bereichen der Printmedien, – der Architekt agiert auf Bühnen, die klassischerweise nicht für ihn bestimmt zu sein scheinen. Wir haben diese Beobachtung unter den Titel „More than architecture“ gestellt. Bereits bei dieser Formulierung stellt sich uns die Frage, gibt es ein „Mehr“ als Architektur? Oder ist viel eher doch alles Architektur, wie Hollein verallgemeinernd behauptet?

HORIZONTE – Zeitschrift für Architekturdiskurs fragt in dieser Ausgabe nach diesem MEHR und blickt weit hinter Genregrenzen und eingestaubte Berufsmuster.

Angst
Ausgabe 06

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Die Arbeit von Architektinnen und Architekten generiert nicht nur Grenzen, sie befindet sich selbst in einem Geflecht unterschiedlicher Begrenzungen. Wir agieren in bestimmten politischen Rahmen. Planungsgesetze regulieren unser architektonisches Schaffen. Wir sind begrenzt durch materialimmanente Eigenschaften und stoßen an Grenzen technologischer Entwicklung. Während sich unsere Handlungsräume weltweit ausdehnen, stehen wir weiterhin kulturellen und kommunikativen Hindernissen gegenüber. Die Beiträge der achten Ausgabe von HORIZONTE - Zeitschrift für Architekturdiskurs beschäftigen sich alle auf ihre ganz eigene Art mit dem Begriff der Grenze – wohl einer der wenigen Momente, in dem eine Grenze zum verbindenden Element wird.

20th Anniversary issue
Ausgabe 06

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Fetisch
Ausgabe 05

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Der Fetisch ist die Manifestation einer kulturellen Notwendigkeit. In einer ansonsten fahlen Umgebung speist er die kindliche Vorstellungskraft. Er ist ein Produkt unserer Fantasien; die Übersteigerung der Realität, welche die Versetzung des Eigenen ins Fremde erlaubt. In einem Augenblick, verleihen wir bestimmten Dingen die uns begegnen, vielleicht naiv, vielleicht notwendigerweise, Bedeutung und Macht. Dieser Moment, in welchem die Bedeutung hergestellt wird, ist schwierig zu fassen; alles das, was bleibt ist die Gewissheit der Macht der Dinge. Der Trick beim Verkaufen von Sehnsüchten ist, dass das Versprochene - Glück, Zufriedenheit oder Anerkennung - nicht künstlich kommodifiziert oder verkauft werden kann. Es ist nur das Verlangen in welchem zeitweise geschwelgt wird. Eine Ambivalenz an inneren Werten zulassend, nährt der Fetisch das Verlangen. Er ist eine anhaltende Schwankung zwischen Sensibilität und freiwilliger Illusion, ein permanentes Schweigen und Beschäftigen mit sich selbst. Obwohl er seinen Ursprung in unserer Mitte hat, wird der Fetisch an die Peripherie gedrängt, ungeachtet seiner Ausformung. Horizonte N°5 Fetisch kombiniert Schlaglichter, verwandte Begriffe und Konnotationen der zeitgenössischen Formulierungen des Fetischismus. Offensichtlich jedoch unsichtbar, hat die trügerische Natur des Fetisch unsere Untersuchungen hervorgerufen. In dieser Ausgabe, haben wir versucht nachzuvollziehen wie dieser in verschiedenen Phänomenen auftritt , nicht nur in Bezug zur Architektur sondern auch in verwandten Bereichen. In allen seinen Manifestationen, scheint der Fetisch eine beständige Komponente des Schaffens, Handelns und Denkens zu sein. Wie bewiesen, durch die offensichtliche Heterogenität unter vorangegangenen Überlegungen, als auch den Definitionen mit denen wir kontrolliert wurden während der Zusammenstellung dieser Ausgabe, sehen wir es als notwendig an, die Schwierigkeit zuzugeben, den Fetisch in sich selbst, losgelöst von anderen Diskursen zu definieren. Tatsächlich weicht uns das was unser Interesse vorangetrieben hat kontinuierlich aus. Nichtsdestotrotz herrscht der Fetisch, gleichsam fruchtbar und verwüstend; er ist ein Substitut einer Ideologie.

BUILDING MATTERS
Ausgabe 04

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Unter dem Titel „Building Matters“ erscheint nun die vierte Ausgabe. Die 140 Seiten illustrieren die rasante Entwicklung moderner Technologien und die daraus resultierende Fülle an Inspirationsquellen. In Teilbereichen scheint eine Tendenz erkennbar zu sein, die Architektur als Laborwissenschaft und experimentelle Praxis etabliert. Die Beiträge im Heft betrachten exemplarisch Schnittstellen zwischen Materialien und dem architektonischen Schaffen und zeigen, dass radikale Konzepte, einst undenkbar, heute die Gestalt zeitgenössischer Architektur prägen. Es scheint, als befinden sich die Grenzen von Materialität in Auflösung. Die daraus resultierende Komplexität fordert zwangsläufig ein gesteigertes Bewusstsein innerhalb der gegenwärtigen Architekturproduktion.

Autoren der vierten Ausgabe sind Eva Kristin Stein, Alexandra Radulescu, Todd Jérome Satter, Beatriz Ramo, Andreas Kalpakci, Jonathan Foote, Hannes Schwertfeger und Kyle Schillaci.

Interviewpartner der vierten Ausgabe sind Jürgen Mayer H., David A. Garcia und Magnus Larsson.

Die Projektbeschreibungen stammen von Markus Miessen und Magnus Nilsson (nOffice), Ken de Cooman, Laurens Bekemans und Nicolas Coeckelberghs (Brussels Cooperation) und Mount Fuji Architects Studio. Die Illustrationen im Heft stammen von der französischen Architektin und Illustratorin Diane Berg.

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RE-DEFINITION
Ausgabe 03

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ausgezeichnet mit dem red dot design award – best of the best 2011!

Die dritte Ausgabe betrachtet unter dem Titel "RE-DEFINITION – Architektur auf der Suche nach neuen Wegen" eine Generation von Architekten, Planern und Theoretikern, die durch unkonventionelle Strategien neue Nischen im etablierten System der Architekturproduktion des 21. Jahrhunderts besetzen. Die Beiträge und ihre Verfasser im neuen Heft können stellvertretend für eine Vorgehensweise gelesen werden, die sich gegenüber früheren Versuchen, Architektur dogmatisch zu kategorisieren, eher durch die Selbstverständlichkeit auszeichnet, mit der sie unter Berücksichtigung des Vorgefundenen, Alltäglichen und Gewöhnlichen und somit auch einer sozialen Rolle der Architektur situativ handelt, ohne dies sogleich als orthodoxe Anweisung für Andere festschreiben zu wollen.

Autoren der dritten Ausgabe sind Markus Miessen, Sandra Schramke, Something Fantastic, João Azougado, Jesko Fezer, Mirko Krause, Kristian Faschingeder, Ioanna Angelidou und Bernhard König. Interviews mit Geoff Manaugh und Nicola Twilley, David van Severen von OFFICE KGDVS, Luis Callejas von Paisajes Emergentes und Peter Grundmann. Projekte von nonconform, BeL + studio uc, H Arquitectes und Rui Mendes.

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How to Architecture?
Ausgabe 02

Leider bereits vergriffen! / Sold out!

ausgezeichnet mit dem red dot design award – best of the best 2011 und einem Certificate of Typographic Excellence des Type Directors Club New York!

Die zweite Ausgabe fragt unter dem Titel "How to Architecture?" nach den Wegen der Vermittlung von, mit und durch Architektur: In Richtung der Studierenden - also im Sinne der Lehre - und in Richtung einer breiten Öffentlichkeit - also im Sinne der Kommunikation über Fachkreise hinaus. Die Diskussion der Rolle der Architektur und des Architekten in der Gesellschaft sowie der Überwindung der Kluft zwischen fachspezifischem Wissen der Architekten auf der einen und den Bedürfnissen und Wünschen der Nutzer auf der anderen Seite tritt dabei in den Vordergrund.

Gesprächspartner für die zweite Ausgabe sind Andreas Ruby, Aristide Antonas and Mark Smout. Projekte von pischetsriederagné, zweidrei, schwarzwurzel, und Elise Richter. Essays von Burkhard Grashorn, Jonas Malzahn, Simon Scheithauer und Frank Zimmermann. Photoessay von J. Konrad Schmidt. Als Sonderbeitrag erscheint das Transkript eines Gespräches zwischen Alexander Kluge und Rem Koolhaas.

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Design | Response | Ability
Ausgabe 01

Leider bereits vergriffen! / Sold out!

ausgezeichnet mit dem red dot design award – best of the best 2011, dem European Design Award 2011 in Bronze und dem ADC Junior Award 2011!

Das erste Heft erscheint unter dem Titel "Design | Response | Ability" und geht der Frage der Verantwortung in der Architektur nach: Wie viel Verantwortung trägt die Architektur, am Ende die Architekten selbst, gegenüber der Gesellschaft, und wieviel Verantwortung muss und kann sie überhaupt vertragen, ohne das entwerferisches und gestalterisches Handeln unmöglich werden?

Autoren und Gesprächspartner für die erste Ausgabe sind: Alejandro Aravena, BHSF Architekten, Didier Faustino, Hermann Josef Hack, Kari Jormakka, Mensadebatte.de und Rural Studio/ Danny Wicke. Als Sonderbeilage erscheint der auszugsweise Nachdruck eines fast vergessenen Projektes von Frei Otto.

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Mit dem Sommersemester 2010 veröffentlicht horizonte erstmalig ein eigenes Architekturjournal.

Die "Zeitschrift für Architekturdiskurs" ist hervorgegangen aus den wöchentlichen Vorträgen bei horizonte und soll ab sofort semesterweise erscheinen. In Interviews, Essays, Bilderstrecken und Projekten werden die im vorangegangenen horizonte-Semester behandelten Themen nochmals aufbereitet, gebündelt und inhaltlich pointiert. Die "Zeitschrift für Architekturdiskurs" soll eine Plattform für den Austausch über aktuelle architektonische Themen aus studentischer Sicht bieten und dabei auch dem Anspruch gesellschaftlicher Relevanz der Beiträge genügen. In diesem Sinne geben wir dem wissenschaftlichen Essay ebenso Raum wie der polemischen Verkürzung.

"HORIZONTE - Zeitschrift für Architekturdiskurs" ist eine Zusammenarbeit von Studenten der Fakultäten Architektur, Gestaltung und Medien und entsteht als unabhängige studentische Initiative.

In the summer of 2010, horizonte launched its very own architecture journal.

The "Journal for Architectural Discourse" is loosely based on the weekly lectures at horizonte and will be published twice a year. With interviews, essays, photography and projects, the discussion of each semester's topic will be examined, broadened and enriched and ultimately focussed. The "Journal for Architectural Discourse" is a plattform for discussing current architectural topics from a student's perspective. We encourage both, the scientific essay and the polemic shortening.

"HORIZONTE - Journal for Architectural Discourse" is an interdisciplinary and collaborative effort of students from the School of Architecture, the School of Design and the School of Media Studies and is an independent student organization.

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Lucia Verlag

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Anna von Abendroth, Ulrike Altenmüller, Konrad Angermüller, Barbara Ascher, Ulrike Bahr, Alexander Bartzsch, Marius Beine, Isabel Bindan, Vart Bisanz, Anja Blumert, Kora Böttger, Uwe Bresan, Sabine Brück, Tobias Dahl, Dimitri Demine, Vinzenz Dilcher, Lisa Dinges, Alexis Dönhoff, Stephan Droste, Cornelia Erdmann, Joris Fach, Ole W. Fischer, Felix und Mia Flechtner, Julia Gegg, Thomas Gehnke, Hendrik Gruss, Max und Feli Haacke, Hardy Happle, Martin Händel, Sebastian Händel, Mathias Häßner, Mira Heiser, Jens Hogekamp, Phillip Hollinger, Herbert Hußman, Isha, Stefan Kastner, Johannes Kettler, Meike Kirchner, Konstantin König, Clemens Kramer, Anna Kranebitter, Julius Kranefuss, Michael Kraus, Jelka Kretzschmar, Indra Kupferschmid, Philipp Luy, Tim Lüking, Patrick Martin, Elise Meincke, Florian Monka, Robert Müller, Jennifer Nitschke, Ulrike Otto, Adrian Palko, Florian Pischetsrieder, Anna Carina Popp, Jelena Radovic, Gerrjte Rahn, Anna Reiners, Hans Rinshofer, Ana Sammbeck, Christian Schloh, Anne und Dieter Schmidt-Pollitz, Heike Stöhr, Susanna Sunder-Plassmann, Andreas Thiele, Sandra von Uckermann, Lars-Christian Uhlig, Irene Vogt, Carlotta Werner, Thomas Werner, Claudia Wegner, Benjamin Wiederock, Isa Wiesenthal, Tobias Ziegler

Alle hier (noch) nicht genannten Ehemaligen schreiben uns bitte an horizonte@archit.uni-weimar.de

Team:

Riccarda Cappeller, Toni Herzog, Paul Hensgen, Nick Chadde, Maximilian von Zepelin

"HORIZONTE" ist erhältlich in diesen wundervollen Buchhandlungen: You can get your copy of HORIZONTE at these fine bookstores:

Berlin: do you read me?!, Auguststraße 28, 10117 Berlin Motto, Skalitzer Straße 68/ im Hinterhof, 10997 Berlin Pro qm, Almstadtstraße 48-50, 10119 Berlin Bücherbogen am Savignyplatz, Stadtbahnbogen 593, 10623 Berlin Frankfurt/ Main: Buchhandlung Walther König, Hasengasse 5-7, 60311 Frankfurt Hamburg: Sautter & Lackmann, Admiralitätsstraße 71/72, 20459 Hamburg Köln: Buchhandlung Walther König, Ehrenstraße 4, 50672 Köln Leipzig: mzin - Buchhandlung und Galerie, Paul-Gruner-Straße 64, 04107 Leipzig Lübeck: maKULaTUR, Hüxstraße 87, 23552 Lübeck München: Buchhandlung L. Werner, Türkenstraße 30, 80333 München Stuttgart: Buchhandlung Walther König, Kleiner Schlossplatz 1/ im Kunstmuseum, 70173 Stuttgart Karl Krämer Fachbuchhandlung, Rotebühlstraße 42, 70178 Stuttgart Weimar: kontor/st.ift, Marienstraße 18, 99423 Weimar Bauhaus-Shop, Geschwister-Scholl-Str. 6a, 99423 Weimar Die Eule Residenz-Buchhandlung, Frauentorstraße 9-11, 99423 Weimar Eckermann-Buchhandlung, Markstraße 2, 99423 Weimar

ENGLAND London: AA Bookshop, Architectural Association, Bedford Square, London WC1B 3ES ITALY Roma: Libreria Kappa, Piazza Borghese 6, Rome, 00186, Italy THE NETHERLANDS Rotterdam: NAi Boekverkopers / Booksellers, Museumpark 25, 3015 CB Rotterdam, NL AUSTRIA Wien: Buchhandlung Walther König, Museumsplatz 1, A-1070 Wien Salon für Kunstbuch im 21er Haus, Schweizergarten, Arsenalstraße 1, A-1030 Wien SWITZERLAND Basel: Schweizerisches Architekturmuseum S AM, Steinenberg 7, CH-4001 Basel UNITED STATES Santa Monica: Hennessey + Ingalls, 214 Wilshire Blvd., Santa Monica, CA 90401, USA

Die Vortragsreihe horizonte und die Zeitschrift für Architekturdiskurs werden ermöglicht durch die freundliche Unterstützung zahlreicher Initiativen. Kontaktieren Sie uns, um die Möglichkeit einer Zusammenarbeit auch mit Ihnen zu diskutieren.

Wir danken unseren Förderern:
Bauhaus-Universität Studierendenservicefonds Studierendenkonvent der Bauhaus-Universität

unseren Sponsoren:
jenacon foundation, Markt 11, 07743 Jena, Dr. Joachim Arenth, Doris Westphal-Selbig

und unserem Partner:
Architecture World, Frankfurt am Main, 17.-19.03.2011

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