Post von der Fachschaft B

BauFaK Zusammenfassung

Also, eine kurze Beschreibung des Ganzen gab es ja schon.
Jetzt gibt es aber ein Zusammenfassung aus den Arbeitskreisen, und was wir meinen erreicht zu haben.

Fangen wir mit dem Arbeitskreis "Qualitätssicherung" an:

In diesem Arbeitskreis werden Studenten ausgebildet und gewonnen um an Akkreditierungsverfahren teil zu nehmen. Akkreditierungsverfahren sind jene Vorgänge, in welchen Studiengänge zugelassen und bestätigt werden oder mit Anmerkungen zur Überarbeitung zurückgestellt werden.
Im Rahmen der Schulung kam ein Vertreter einer Akkreditierungsagentur und brachte den Studenten des AKs grundlegende Kenntnisse bei. Von uns wurde Andreas Lippold ausgebildet und gehört nun zu den Studenten, die an Akkreditierungsverfahren stimmberechtigt mitwirken dürfen.

Im Arbeitskreis Wiedereinführung des Diploms war Cornelius Lüdtke

In diesem AK beschäftigten sich die Studenten mit den Möglichkeiten und Chancen das Diplom wieder einzuführen. Im Sommer schrieb die Presse ja auch drüber, dass die TU9 (die 9 großen technischen Unis) das Diplom wieder einführen wollen, da es im Ausland ein gutes Renommee hat und selbst die deutsche Wirtschaft wieder danach fragt.
Nach dem Vergleich mehrerer Arten und Systeme, mit welchen das Diplom wieder eingeführt werden soll stellten die Studenten fest, dass es in Deutschland (mit Ausnahme von Sachsen) gesetzlich nirgends mehr möglich ist, das Diplom wiedereinzuführen.
Zu dem müsste man den gesamten Bolognaprozess rückgängig machen, da die Bedenken bestanden, dass das alte Diplom abgewertet würde, wenn man auf das modularisierte neue Studiensystem die Marke "Diplom" heftete.
Vielmehr sprachen sich die Studenten dafür aus, die deutsche Bezeichnung Ingenieur nicht aus den Augen zu verlieren und in die Abschlussurkunden mit aufzunehmen, da diese Bezeichnung die weltweit wohl weitreichendere Bedeutung hat als Diplom.

Im Arbeitskreis "Erwartungen aus der Wirtschaft" war für uns Mario Aubel

In diesem AK beantworteten sowohl Ehemalige (also Studenten, die keine mehr sind) und Vertreter aus der Wirtschaft (der Firma Züblin) den Studenten alle Fragen dazu, wie gut wir auf unser Arbeitsleben vorbereitet werden.
Was Fachwissen angeht werden wir laut diesen Vertretern sehr gut ausgebildet.
Zwar haben sie nur Erfahrungswerte mit Diplomabsolventen doch sind bei ihnen Bachelor- und Masterabsolventen gerne gesehen.
Da es sich aber nur um eine einzige Firma handelt sind sie Aussagen leider nicht wirklich aussagekräftig.
Was Softskills angeht können wir nur schwer an der Uni ausgebildet werde,  aber was wir aus dem Leben mitbrächten sei in Ordnung. Für alles weiter gibt es entsprechende Seminare.
Wenn es um spezial Software geht, verschiedene CAD Systeme und Dergleichen gibt es in jeder Firma eigene Lehrgänge, da jede Firma sowieso ihre eigenen Programme hat in die man eingewiesen wird.

Im Arbeitskreis "Masterstudiengänge" war für uns Marcel Lüttkopf

In diesem AK wurde eine Liste erstellt von allen konsekutiven und nicht - konsekutiven Masterstudiengängen an allen deutschsprachigen Unis. Diese AK ist noch nicht abgeschlossen da der Arbeitsaufwand doch erheblich ist. Um die Liste, in der Zulassungsvorraussetzungen und Ähnliches zusammengefasst werden zu vervollständigen wurden alle Unis angeschrieben um ein Formblatt auszufüllen, in dem die benötigten Informationen festgehalten werden.
Ziel dieses AKs ist es, die Zulassungsbedingungen nicht nur vergleichbar zu machen, sondern sie im Sinne des Bolognaprozesses auch zu vereinheitlichen.

Soweit so gut, das ist erstmal unsere Zusammenfassung. Mit ein wenig Abstand wird der sogenannte Endreader der 76. BauFaK herauskommen, ein Papier, in dem sowohl alle Ergebnisse dieser BauFaK stehen als auch Fachschaftsberichte jeder anwesenden Fachschaft aus dem letzten halben Jahr. Diese Endreader sind nicht irgendwelche Papiere, denn sie werden von den Studiengangleitern jeder Uni und von Vertretern der Wirtschaft gelesen und dienen kommenden BauFaKs als Referenzpapier, von dem aus man neue Positionen beziehen oder alte Stellungen halten kann.

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